Die meisten Kolleginnen und Kollegen, die diesen Beruf ausüben, haben ursprünglich noch einen anderen Beruf. Typischerweise ist der Heilpraktiker ein Zweitberuf. Viele kommen bereits aus einer medizinischen Richtung, wie z. B. Krankenschwestern und Pfleger, medizinische Fachangestellte, Laborfachkräfte, Physiotherapeuten, Diätassistenten, nur um einige zu nennen. Aber auch viele Quereinsteiger aus vielen anderen Sparten, die nichts mit der Medizin zu tun hatten bisher, entscheiden sich den Beruf des Heilpraktikers zu erlernen. Die Beweggründe sind sehr unterschiedlich dafür.
Oft aus persönlichen Selbsterfahrungen zum Thema Krankheit und Heilung oder positive Erlebnisse im Familien- oder Freundeskreis führen zum Entschluss den Beruf des Heilpraktikers zu erlernen. Ein weiterer Beweggrund, und das kann ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen, ist einfach eine Berufung und der Wunsch zu helfen. Der selbstverständliche dringende innere Ruf diesem Berufsstand anzugehören. Eine Berufung, wie das Wort schon sagt, ein Appell an sich selbst, von innen heraus, ganz natürlich. Bei mir war das so.
Gut, gesagt, getan. Um dieses Ziel zu erreichen dürfen erst mal einige Hürden überwunden werden. Abgesehen davon, dass man mindestens 25 Jahre alt sein muss, in der Vergangenheit nicht straffällig geworden ist und als Minimum einen Hauptschulabschluss hat. Das ist sozusagen die Eintrittskarte um überhaupt an einer Heilpraktiker-Schule aufgenommen zu werden.
Das hört sich alles ganz einfach und banal an, aber die Prüfungen haben es in sich. Als ich meine Prüfung 2008 absolviert habe, sind über 80 % bei der mündlichen und ca. 50 % bei der schriftlichen Prüfung durchgefallen. Einfach ist etwas anderes, was aber auch gerechtfertigt ist, da man ja viel Verantwortung hat, wenn kranke Menschen in die Praxis kommen. Und jeder Heilpraktiker sollte erkennen, wo seine Grenzen liegen. Gute Kenntnisse sind also gefragt! Das ist erwähnenswert, da die Medien den Heilpraktiker in letzter Zeit immer wieder kritisieren. Das erforderliche medizinische Wissen entspricht dem eines Medizinstudiums am Ende des zweiten Staatsexamens. Und das wird so auch in den Prüfungen von den Amtsärzten gefordert.
Mit der Wahl der Schule steht und fällt oft der weitere Weg. Es ist absolut wichtig, eine sehr gute, umfassende, kompetente Ausbildung zu bekommen, denn das entscheidet maßgeblich über das Bestehen der amtsärztlichen schriftlichen und mündlichen Prüfung vor dem jeweiligen Gesundheitsamt des Prüflings. Natürlich ist auch viel Fleiß und Nervenstärke gefragt, bis man die Tür vom Gesundheitsamt wieder von außen schließen darf und freudig „BESTANDEN“ hinaus ruft.
Zielführend auf meinem persönlichen Weg war für mich das Zentrum für Naturheilkunde in München mit dem genialen Schulleiter Reinhold Thoma und die beste Wahl. Eine Top Schule, meiner Meinung nach mit den besten Ausbildungen für werdende Heilpraktiker und Osteopathie wird dort auch sehr erfolgreich unterrichtet. Es finden sich für das Zentrum für Naturheilkunde die besten Bewertungen und das ist auch gerechtfertigt. Durch die zentrale Lage unweit des Münchner Hauptbahnhofs finden sich dort Schüler aus naher und ferner Umgebung. Die Ausbildung dauert in der Abendschule 5 Semester (das bedeutet 2 Abende unter der Woche und das ein oder andere Wochenende, je näher die Prüfungen rücken). Aber auch andere Ausbildungsmodi sind möglich.
Sind dann letztendlich alle schulischen und amtlichen Hürden überwunden, geht es darum sich therapeutisch zu qualifizieren. Denn das Bestehen der äußerst anspruchsvollen Prüfungen bedeutet im Prinzip nur, dass man nun auf die Menschheit „losgelassen“ werden kann, ohne eine Gefahr darzustellen. Nun aber beginnt der Ausbildungsteil für die therapeutischen Schwerpunkte, die man setzten möchte. Also nach der Pflicht die Kür…..
Hier gibt es viele Möglichkeiten. Während sich viele Heilpraktiker(innen) auf manuelle und invasive Therapieformen spezialisieren, wie z. B. Osteopathie, Dorn-Breuss-Massagen, Chiropraktik, Schmerztherapie, Manuelle Therapie, Neuraltherapie und vieles mehr, spezialisieren sich andere wiederum auf Bioresonanztherapie, Homöopathie, Akupunktur, Kinesiologie, TCM (Chinesische Medizin), Augendiagnose, Psychotherapie, Allergietherapie und Ernährung beispielsweise.
Diese spezifische Ausbildung kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen und erfordert auch immer wieder ein regelmäßiges Update im Sinne von Fortbildungen.
Die Einen haben ihren Schwerpunkt auf Schmerzen und Bewegungsapparat gelegt, Andere auf Nebennierenschwäche und Immunsystem. Viele potentielle Patienten denken: Aha, Heilpraktiker bedeutet gleichzeitig Homöopathie …… das stimmt aber gar nicht. Es gibt Heilpraktiker, deren Schwerpunkt nur Homöopathie ist und Kolleginnen/Kollegen die keine Ahnung davon haben, weil sie nicht damit arbeiten und auch darin keine spezielle Ausbildung haben. Das sollte unbedingt bei der Auswahl eines Heilpraktikers beachtet werden. Je nach dem, was man eben möchte und sucht.
Nach der bestandenen Prüfung und den erforderlichen Ausbildungen darf sich der Heilpraktiker/in mit einer eigenen Heilpraxis niederlassen und selbstständig arbeiten. Viele Kolleginnen und Kollegen schließen sich auch in einem Therapiezentrum zusammen. Das kann Praxiskosten reduzieren und es bietet auch einen fachlichen, kollegialen Austausch untereinander. Vorausgesetzt man versteht sich im Team. Mit der Zeit, den Jahren und mit den Erfahrungen besteht ja immer wieder die Möglichkeit alleine – wenn man das möchte – in einer eigenen Praxis tätig zu werden. Gegebenenfalls auch mit entsprechendem Personal als Unterstützung. Bei einer gut gehenden Vollzeit-Praxis bietet sich das auf alle Fälle an.
Jetzt möchte ich auf eine Frage eingehen, die gerade in letzter Zeit immer wieder für Erregung gesorgt hat:
Sind Heilpraktiker gefährlich und sollte der Berufsstand abgeschafft werden?
Viele Heilpraktiker benutzen nicht invasive Methoden (das bedeutet nicht in den Körper einzudringen in Form von Infusionen und Injektionen bspw.). Hier ist die Gefahr jemanden zu Schaden sehr gering. Kolleginnen und Kollegen, die invasiv mit Infusionen und Injektionen arbeiten sind sehr gut geschult und wissen in der Regel, wo ihre Grenzen liegen und den Patienten ggf. an einen Arzt verweisen.
Studien gibt es keine, wodurch die Gefährlichkeit von Heilpraktikern belegt wird. Gelegentliche Vorwürfe und Rufschädigung von Heilpraktikern ganz allgemein ist völlig aus der Luft gegriffen und fußt auf Unwissenheit und grundsätzlicher Ablehnung und hat nichts mit wissenschaftlicher Denkweise zu tun.
Es ist Unsinn zu behaupten, dass manche Menschen mit schweren Erkrankungen lieber Kügelchen nehmen und deshalb viel zu spät eine schulmedizinische Behandlung in Anspruch nehmen. Die Patienten, die ich über die Jahre in meiner Heilpraktiker-Praxis kennenlernen durfte, sind durchaus mündige Menschen, mit einem klaren Verstand. Und auch von meinen Heilpraktiker-Kolleginnen und Kollegen kann ich das behaupten. Jedoch: Schwarze Schafe und Ausnahmekollegen gibt es überall, auch in der Schulmedizin im Übrigen.
Also, ich arbeite viel mit Menschen und die allermeisten wissen sehr gut, wann sie die Naturheilkunde in Anspruch nehmen wollen und wann die Schulmedizin. Optimal kann auch die Kombination sein! Dazu sind jedoch leider immer noch zu wenig Schulmediziner bereit. Oft aus Ignoranz und Unwissenheit. Die komplementärmedizinische Ärzteschaft ist noch in der Minderheit, aber sie wächst. Gott sei Dank!
Heilpraktiker sind eine sehr gute Ergänzung zum Gesundheitssystem, weil sie es entlasten, im speziellen bei chronischen Erkrankungen und psychosomatischen Symptomen und in der Präventivmedizin. Viele Patienten würden sich alleine gelassen fühlen, wenn nicht die Heilpraktiker wären, die andere Wege aufzeigen und für viele kranke Menschen ein Segen sind.
Oder für die Menschen, die laut Schulmedizin „gesund“ sind, sich aber krank und kraftlos fühlen. Hier kommt die Präventivmedizin und auch Therapien z.B. mit hochdosierten orthomolekularen Substanzen (Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzen, Aminosäuren ect.) sehr erfolgversprechend zum Einsatz. Oder für die sogenannten „austherapierten Patienten“ gibt es beim Heilpraktiker oft doch noch einen guten lichtbringenden Weg, der helfen könnte.
Ich glaube, viele Schulmediziner fühlen sich vielleicht „kontrolliert“ und die Pharmaindustrie hat Angst, dass sie finanzielle Verluste durch die Naturheilkunde verzeichnen könnte. Deshalb die Ablehnung und der große Wunsch nach Abschaffung des Berufsstandes der Heilpraktiker. Auch wird durch unsere Anwesenheit im Gesundheitssystem sichtbar, wo die Grenzen der Schulmedizin liegen. Das kommt auch nicht so gut an!
Das ist ganz aktuell durch die Corona-Krise zu erkennen. Es gibt kein Medikament gegen das Virus, aber die Stärkung des Immunsystems wäre ein Weg, und das ist eine Domäne der Naturheilkunde.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass die Feststellung, Behandlung und Therapie (auch wenn es derzeit keine gibt) ausschließlich Ärzten erlaubt ist. Für das Corona-Virus besteht nach dem Infektionsschutzgesetz Behandlungsverbot für Heilpraktiker.
Wir Heilpraktiker werden vertreten durch unsere Berufsverbände und diese setzen sich für den Erhalt des Berufsstandes sehr engagiert ein, so dass ich persönlich sehr im Vertrauen bin, dass unser Beruf erhalten bleibt.
Unsere Therapiefreiheit und das Selbstbestimmungsrecht als Patient sollten erhalten bleiben. Dafür gibt es inzwischen Petitionen. Hier wird der Erhalt des Heilpraktiker-Berufes und dessen Kompetenzspektrum gefordert. Machen Sie mit!
https://www.change.org/p/bundesregierung-erhaltung-des-heilpraktiker-berufes
Bei Doctolib können Sie auch eine Videosprechstunde mit mir buchen.
Christine Ziegler - Heilpraktikerin
Gräfelfingerstraße 59
81375 München-Großhadern
Telefon: 0170-1822475
Meine Berufung als Heilpraktiker sehe ich darin, Sie auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Energie, Lebensfreude und Selbstbewusstsein zu begleiten. Dabei sehe ich den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Bei Krankheiten, physischen oder psychischen Störungen eines Patienten betrachte ich es daher als meine Aufgabe, den Ursachen auf den Grund zu gehen und Blockaden aufzulösen, sowie körperlichen und emotionalen Stress abzubauen. Das Therapiekonzept wird dabei auf jeden und mit jedem Patienten individuell abgestimmt.
Schön, dass Sie hier sind. In meiner Naturheilpraxis in München-Großhadern begleite ich seit 2008 Menschen mit einem ganzheitlichen, naturheilkundlichen Ansatz. Mir ist der ganzheitliche Blick sehr wichtig – nicht nur einzelne Symptome. Körper, Hormone, Darm, Nervensystem und seelische Prozesse stehen in enger Verbindung. Wenn ein Bereich aus dem Gleichgewicht gerät, zeigt sich das häufig an anderer Stelle. Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ein Schwerpunkt liegt in der naturheilkundlichen Frauenheilkunde. Ich begleite Frauen von der Pubertät über Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit bis hin zu den Wechseljahren und darüber hinaus. Hormonelle Veränderungen, Stressbelastung, Stoffwechselprozesse oder Darmthemen werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Zusammenspiel.
Ebenso unterstütze ich Männer bei hormonellen Veränderungen, Erschöpfungszuständen, Regulationsstörungen oder sensiblen Anliegen rund um Leistungsfähigkeit und Intimität. Auch hier steht die ganzheitliche Stabilisierung im Mittelpunkt.
Integrativ zur Naturheilkunde biete ich Sexualtherapie für alle Geschlechter an – im Einzel- oder Paarsetting. Ich finde, das gehört zur Frauenheilkunde & Männergesundheit einfach dazu! Für mich wäre es ohne dieses Wissen & Kompetenz nicht vollständig.
In meiner Praxis verbinde ich moderne Regulationsverfahren mit bewährten naturheilkundlichen Methoden. Dazu gehören unter anderem die BICOM Bioresonanztherapie, Mikrobiomdiagnostik & orthomolekulare Medizin, Ausleitungsverfahren, kinesiologische Testungen sowie ganzheitliche Körperarbeit wie Holistic Pulsing (Osteopathische Technik) & RESET Kieferbalance.
Auf Wunsch fließen auch astrologische Aspekte und Astromedizin in die Anamnese mit ein, um persönliche Lebensphasen und psychosomatische Zusammenhänge differenzierter zu verstehen.
Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch. Ich nehme mir Zeit, Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte und Ihre aktuelle Lebenssituation zu verstehen. Auf dieser Basis entsteht ein klar strukturierter, individuell abgestimmter Therapieplan. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind mir wichtig – Sie sollen wissen, warum wir was tun.
Ich arbeite ursachenorientiert. Das bedeutet, nicht nur Beschwerden zu lindern, sondern chronische Belastungen und Regulationsstörungen zu erkennen und gezielt zu begleiten. Viele meiner Patient:innen kommen mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen Lösung – mit dem Gefühl, dass ihr Körper Unterstützung braucht, um wieder in ein stabiles Gleichgewicht zu finden.
Meine Praxistage vor Ort in München-Großhadern sind Montag, Dienstag und Samstag. An den übrigen Tagen – außer Freitag – bin ich per Video- oder Telefonsprechstunde erreichbar. Sie haben auch die Möglichkeit über Doctolib einen Termin zu buchen. Wenn Sie unsicher sind, ob mein Ansatz zu Ihnen passt, biete ich Ihnen gerne ein kostenloses 10-minütiges telefonisches Vorabgespräch an. So können wir in Ruhe klären, ob sich die Zusammenarbeit für Sie stimmig anfühlt.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu mehr Stabilität,
Klarheit und Gesundheit & Lebensfreude zu begleiten.
Montag | 08:30 - 19:00 Uhr |
Dienstag | 08:30 - 19:00 Uhr |
Mi & Do | 10:00 - 19:00 Uhr |
Samstag | 08:30 - 17:00 Uhr |
Alle Termine finden nach Vereinbarung statt.
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Pflanzen wie Chlorella oder Koriander können den Körper bei der Entgiftung unterstützen. Die passende Auswahl teste ich individuell kinesiologisch oder mit der BICOM Bioresonanzmethode.
Von der Pubertät bis ins hohe Alter begleite ich Frauen bei hormonellen Themen wie Kinderwunsch, Wechseljahre, Stimmungsschwankungen und mehr.
Die BICOM Bioresonanzmethode unterstützt die Behandlung von Allergien und versteckten Belastungen. Als sanfte, nicht-invasive Methode ist sie besonders gut für Kinder geeignet.
Substitution wichtiger Mikronährstoffe im Blut und Darmsanierung durch entsprechende Substanzen. Mineralstoffe und ein gesunder Darm bilden die Basis in der Naturheilkunde.
Christine Ziegler - Heilpraktikerin
Gräfelfingerstraße 59 | 81375 München-Großhadern
Telefon: 0170 - 182 24 75
E-Mail: nfbblnc-prxsd
Bitte rufen Sie mich über meine mobile Praxistelefonnummer unter 01701822475 an oder schreiben mir eine E-Mail über mein Kontaktformular. Auch über WhatsApp, Telegram oder Signal besteht die Möglichkeit mich direkt zu kontaktieren. Eine Rückmeldung meinerseits erfolgt sehr zeitnah. Bitte sprechen Sie auf die Mailbox, wenn ich nicht unmittelbar Ihren Anruf entgegen nehmen kann. Während der Behandlungen und Coachings gehe ich nicht ans Telefon - Ein Termin kann auch über Doctolib gebucht werden. Ich unterstütze Sie sehr gerne und zeitnah!
Ihre Christine Ziegler