Schröpfen - Heilpraktiker München: Naturheilpraxis Christine Ziegler

Schröpfen findet sich in der Medizin bei allen Naturvölkern und ist mehr als 5000 Jahre alt. Die Wirkung ist die gleiche geblieben, nur die Ausrüstung hat sich im Laufe der Jahre verändert

Durch erzeugen eines Unterdrucks auf bestimmten Hautareale entsteht ein Reiz im Organismus. Blockaden können aufgelöst werden und der Energiefluss im Körper wird angeregt.

Schöpfen ist ein Naturheilverfahren bei dem zur Therapie nur Schröpfköpfe verwendet werden, es werden keine Medikamente verwendet. Bei richtiger Anwendung kommt es zu keinen Nebenwirkungen und die Methode ist unschädlich. Erfolge können sich innerhalb von Stunden einstellen und den Patienten entlasten. Ziel ist es die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die eigene Abwehr von Krankheiten zu unterstützen und anzuregen.

Aus naturheilkundlicher Sicht repräsentieren einzelne Areale am Rücken unsere Organe. Über den Rücken können somit unterschiedliche Organe im Körper beeinflusst werden. Geschröpft wird auf Schmerzzonen, Verhärtungen oder Eindellungen am Rücken. Sie schließen auf eine Fehlfunktion mit der an dieser Stelle verbundenen Organe, die sogenannten Headschen Zonen.

Headsche Zonen sind bestimmte Bereiche der Haut deren Nervenversorgung jeweils einem Rückenmarkssegment zugeordnet ist. Diesen verschiedenen Zonen sind auch verschiedene innere Organe zugeordnet. Headsche Zonen wurden benannt nach dem englischen Neurologen Sir Henry Head, 1861-1940.

Es gibt verschiedene Methoden zu schröpfen. Als erstes möchte ich auf das trockene Schröpfen eingehen.

Es werden Saugglocken aus Glas oder Kunststoff, so genannte Schröpfköpfe, auf die Haut gesetzt. Die Luft in den Schröpfköpfen wird dabei abgesaugt. Das erfolgt durch Abpumpen oder durch kurzes Erhitzen des Glasinneren mit Hilfe einer Flamme. Durch den entstandenen Unterdruck wird der Blutfluss und die Lymphflüssigkeit angeregt. Es kommt zu einer lokalen Durchblutung der Haut- und Muskelschichten.

Beim blutigen Schröpfen werden die Schröpfköpfe an zuvor mit einer kleinen Blutlanzette eingeritzte Stellen aufgesetzt. Das hört sich blutrünstig an, ist aber in Wirklichkeit ein Blutverlust von höchstens 25 ccm pro Schröpfkopf. Hierdurch soll ein Ausleiten von Schadstoffen bewirkt werden. Der Blutfluss wird dadurch verdünnt und somit steigt die Fließfähigkeit des Blutes.

Das blutige Schröpfen ist vergleichbar mit einem Aderlass oder einer Therapie mit Blutegeln. Sehr gute Erfolge sieht man bei akuten und subakuten Bronchitiden, Mandelentzündungen, grippalen Infekten, Lungenentzündungen und starken Erkältungen. Eine Schröpftherapie angewandt bei ersten Symptomen kann in kurzer Zeit eine wesentliche Erleichterung für den Kranken bringen und der Genesungsprozess läuft schneller und reibungsloser ab.

Als Letztes möchte ich noch die Schröpfmassage erwähnen. Sie ist eine Sonderform des Schröpfens. Nach vorherigem Einölen der Haut wird der Schröpfkopf über die Haut gezogen, bis sich diese rötet. Die Durchblutung und der Lymphfluss werden hierbei angeregt. Die Schröpfkopfmassage hat eine viel stärkere Wirkung als die normale Massage.

Obwohl die Schröpfköpfe nur an bestimmten Stellen auf der Haut aufgesetzt werden, haben sie eine anregende Regulierung auf den ganzen Körper und können eine Heilung der Krankheit bewirken. Sie gehört zu den Reiztherapien in der Naturheilkunde.

Naturgemäß liegt der Schwerpunkt des Schröpfens bei entzündlichen und funktionellen Krankheiten

Die Schröpftherapie wird in meiner Praxis hauptsächlich unterstützend und zu anderen Maßnahmen eingesetzt. Haupteinsatzgebiet sind Schmerzen am Bewegungsapparat, Muskelverspannungen, hoher Blutdruck, akuten Infekten, Lungenentzündungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane. Meine Patienten konnten meist nach kurzer Zeit eine Entlastung verspüren. Bei chronischen Erkrankungen empfehle ich ein Behandlungsintervall von 2 x wöchentlich.

 
 
 

Kontaktadresse

Christine Ziegler - Heilpraktikerin
Gräfelfingerstraße 59 | 81375 München-Großhadern
Telefon: 089-85 63 59 22 | E-Mail: nfbblnc-prxsd

 
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