Kinesiologie - Heilpraktiker München: Naturheilpraxis Christine Ziegler

Wörtlich übersetzt bedeutet Kinesiologie die „Lehre von der Bewegung“. Zusammengesetzt aus dem Altgriechischen : „kinesis“ = „Bewegung“ und „logos“=“Lehre“.

Die Geschichte der Kinesiologie ist besser verständlich, wenn man einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit macht. Ein Osteopath und ein Chiropraktiker bilden die Basis der Kinesiologie. In den 1930er Jahren wurde vom amerikanischen Chiropraktiker Dr. Terence Bennett entdeckt, dass die Blutzirkulation beeinflusst wird, wenn bestimmte Punkte am Kopf berührt werden (neurovaskuläre Punkte). In den 1960er Jahren fand der amerikanische Osteopath Dr. Frank Chapman heraus, dass durch Massage bestimmter Punkte am Körper die Muskeln beeinflusst werden (lymphatische Punkte). Der Chiropraktiker Dr. George Goodheart hat das Muskeltesten entwickelt und einen Zusammenhang zwischen der Reaktion des Muskels (stark oder schwach) mit körperlichen oder emotionalen Vorgängen im Körper herausgefunden. Er entwickelte daraus die „Applied Kinesiology“ (Angewandte Kinesiologie).

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten sich verschiedene Richtungen der Kinesiologie. Wie z.B. „Touch for Health“. Übersetzt heißt das „Gesund durch Berühren“ und diese Art der Kinesiologie basiert auf der Muskelebene. Schwach getestete Muskeln sind danach ein Hinweis auf einen gestörten Energiefluss in den Meridianen. Zur Erklärung: Nach der traditionellen chinesischen Medizin sind Meridiane „Leitbahnen“ oder „Kanäle“ in denen unsere Lebensenergie fließt. Es gibt 12 Hauptleitbahnen. Jeder Meridian ist einem Funktionskreis bzw. Organsystem zugeordnet.

Um nun wieder auf „Touch for Health“ zurückzukommen, bezweckt diese kinesiologische Richtung eine Korrektur im Meridianfluss. Dadurch soll seelisches und körperliches Wohlbefinden gefördert werden.

Eine weitere Richtung, die darauf ausgerichtet ist emotionale Blockaden zu lösen, effektive Orientierungshilfen und Lösungsmöglichkeiten für ein „Problem“ oder eine „Herausforderung“ zu finden, ist „Three in One Concepts“. Entwickelt wurde dieses Programm von den Amerikanern Gordon Stokes, Daniel Whiteside und Candace Callaway in den 1980er Jahren. Bis heute wird es von Kinesiologen auf der ganzen Welt angewandt. Durch „Three in One Concepts“ werden Menschen unterstützt wieder neue Wahlmöglichkeiten zu entdecken, eigene Stärken herauszufinden, das Selbstbewusstsein zu stärken, Konflikte gelassen zu meistern, Entscheidungen freudig zu treffen und das eigene Leben galant zu meistern. Das führt letztendlich zu mehr Lebensfreude, Spaß und Gesundheit.

„Brain Gym“ bedeutet ganz einfach Gehirngymnastik und ist eine kinesiologische Möglichkeit das Gehirn zu trainieren, um die Lernfähigkeit zu verbessern. Es ist ein Bewegungstraining mit dessen Unterstützung die rechte und linke Gehirnhälfte zentriert werden sollen. Lernblockaden können hiermit erkannt und bearbeitet werden. Die Entwickler dieser weiteren kinesiologischen Technik waren der amerikanische Heilpädagoge Dr. Paul Dennison zusammen mit seiner Frau Gail Dennison.

Natürlich gibt es noch weitere kinesiologische Techniken und Richtungen auf die ich jetzt nicht im Einzelnen eingehe.

Kommt ein Patient in meine Praxis mit ausgeprägtem emotionalem Stress, dann lasse ich den Muskeltest entscheiden, welche kinesiologische Technik Priorität hat und arbeite damit, um emotionalen Stress abzubauen. Der Patient kann wieder mehr Leichtigkeit bekommen und eine positive Sicht auf die Dinge, die ihn belasten.

Einem weiteren Arzt und Kinesiologen möchte ich hier noch Beachtung schenken. Dr. med. Dietrich Klinghardt ist Arzt, Wissenschaftler und Lehrer. Er arbeitet als Arzt seit 1982 in den USA. Er hat im Laufe der Jahre eine eigene auf Kinesiologie basierende Diagnose- und Therapieform entwickelt. Die Psychokinesiologie, Mentalfeld-Techniken und der autonome Regulationstest sind die Techniken mit denen Dr. Klinghardt weltweit bekannt ist. Er ist spezialisiert auf chronische Erkrankungen und sehr bekannt in Zusammenhang mit gesundheitlichen Folgen bei toxischen Belastungen. Auch in seiner Arbeit bildet die Kinesiologie das A und O und wäre ohne sie nicht möglich.

In meiner Praxis dient mir die Kinesiologie auch als Messinstrument und Stressindikator. Ich teste für meine Patienten Nahrungsmittel aus, um festzustellen, ob diese verträglich sind oder ob sie Stress im System meines Patienten auslösen. Im Falle einer Unverträglichkeit, zum Beispiel auf Getreide oder Milchprodukte, kann dieses „Allergen“ dann mit dem Körper mittels einer bestimmten Technik harmonisiert und der Muskel im Anschluss an die erfolgreiche Behandlung nachgetestet werden.

Aus einem schwachen Muskel, der Stress im System anzeigte, wird im Idealfall ein starker Muskel. Diese Methode nennt sich NAET (Nampudripad`s Allergy Elimination Technique). NAET wurde von Dr. Devi Nampudripad, einer in USA lebenden Chiropraktikerin vor 30 Jahren entwickelt und wird bei Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber auch Autismus (hierzu gibt es eine Studie), Asthma, Heuschnupfen und anderen chronischen Erkrankungen eingesetzt.

NAET ist eine Vereinigung aus mehreren Therapieformen wie zum Beispiel der Allopathie, Akupunktur, Chiropraktik, angewandter Kinesiologie und der Ernährungslehre. Ziel dieser Behandlungsform ist die Linderung oder die vollständige Beseitigung von Allergien und Unverträglichkeiten, aber auch anderer Stressoren auf körperlicher, emotionaler Ebene und im Stoffwechselbereich. Auch diese Technik wäre ohne die Kinesiologie so nicht entstanden. Sie bildet das Herzstück in meiner Naturheilpraxis.

 
 
 

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Christine Ziegler - Heilpraktikerin
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